(Letzte Änderung am 30.11.2018.)

Was braucht man denn,

um ein guter Flötist zu werden?

_ Um ein guter Flötist zu werden, braucht man... Lust.

   _ Und?

_ Und nichts. Nur Lust.

 

Das hört sich vielleicht ein bisschen wie ein Witz an, ist aber kein. Um ein guter Flötist zu werden, muss man es nur wirklich wollen.

 

Das Alter?

 

Wie ich es schon sagte, ist das Alter, in dem man anfängt, nicht wichtig. Wirklich nicht. Sehr jung anfangen ist keine Voraussetzung, spät anfangen keine Behinderung.

 

Eine außerordentliche Begabung?

 

Natürlich gibt es mehr oder weniger begabte Schüler, aber wie einfach oder schwer das Flöten ihnen am Anfang fällt, das sagt nichts über das Niveau, das sie nach ein paar Jahren erreichen werden. Wenn Talent und Arbeit zusammen selbstverständlich zuerst die schnellsten und größten Fortschritte ergeben, gibt es auch Schüler, die am Anfang weniger als mittelmäßige Fähigkeiten zeigen und doch sehr gut werden, manchmal ja so gut wie die Begabtesten. Das kann geschehen, wenn sie die Musik lieben, das Flötenspiel genießen und regelmäßig üben.

 

(Oder ist die richtige Reihenfolge: “... regelmäßig üben und das Flötenspiel genießen...”? Denn man hat um so mehr Vergnügen, je besser man ein Musikinstrument spielt, und gut spielen geschieht selten ohne Üben.) 

Und was bräuchte man, um ein noch besserer,

ein erstklassiger Flötist zu werden?

 

Die Lust,

 

einen guten, einen echten Lehrer - der selber spielt, ein begeisterter Musiker und Lehrer ist und Lust hat, seine Begeisterung mit seinen Schülern zu teilen und denen zu helfen, sich zu entwickeln (wäre ein Plus),

 

Vertrauen (in sich und in seinem Lehrer),

 

Fleiß

 

und Geduld.