(Letzte Änderung am 10.01.2019.)

Das HARTZER-THUET-Querflötenduo

Biographien

Anne-Sophie HARTZER

Anne-Sophie kam durch ihre Eltern sehr früh in Berührung mit der klassischen Musik und entschied sich im jungen Alter für die Querflöte. Sie bekam mit sechs Jahren ihren ersten Unterricht mit Valérie Perrotin an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse, in Frankreich in dem Elsass. Sie studierte dann an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR), wo sie 2014 in der Klasse von Michel Moraguès mit dem "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien" abschloss.

 

2013 erhielt sie beim Flötenwettbewerb „Prodige Art“ in Paris den 1. Preis einstimmig.

 

In der Zeit ihres Studiums spielte sie das Konzert für Flöte und Harfe von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg und führte u. a. das Quartett KV 285 in der „Salle Pleyel“ in Paris auf.

 

Sie ist Diplom-Musiklehrerin, erhielt im Jahr 2016 nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung).

 

Dazu schloss sie im September 2017 ein Masterstudium in Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne ab. Sie erhielt die höchste Auszeichnung für ihre Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert: "Pratiques interprétatives et vocalité au début du XIXe siècle: la transcription à la flûte traversière d'un modèle vocal hérité du bel canto".

  

In den vergangenen Jahren unterrichtete sie an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris, dann an der Musikschule für die Landkreise Göttingen und Osterode in Hannoversch Münden.

 

Sie tritt regelmäßig in Kammermusik auf - mit Klavier, Orgel, im Querflötenduo u.a. .

 

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Vincent THUET

1978 in Frankreich in dem Elsass geboren, Vincent bekam mit neun Jahren an der Musikschule eines kleinen Musikvereins in Mulhouse den ersten Querflötenunterricht. Ein paar Jahre später wurde er Schüler von Daniel Morlier, dann an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse, und er studierte dann bei Georges Alirol in Evreux, mit Stéphane Réty wiederum in Mulhouse und danach am Konservatorium in Strasbourg, wo er im Jahr 2003 den 1. Preis einstimmig und mit Auszeichnung ("1er Prix de perfectionnement à l'unanimité avec les félicitations du jury") erhielt. Er schloss sein Studium 2004 an der Staatlichen Musikschule in Aulnay-sous-Bois in der Klasse von Patrick Gallois mit dem 1. Preis einstimmig ab.

 

Dazu hat er Fagott studiert, mit Jiri Stavicek in Basel und mit Pascal Gallois, in Paris, an der Staatlichen Musikschule in Gennevilliers (1. Preis in 2000) und der Hochschule für Musik in Zürich.

 

Die ersten Flötenstunden gab er bereits mit 16 Jahren. Von 2000 bis 2009 unterrichtete er an mehreren Musikschulen in dem Elsass. Dazu spielte er zwischen 2002 und 2008 regelmäßig u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Orchestre Symphonique de Mulhouse.

 

Bei den Flötenwettbewerben "UFAM" (2006) und "Allain Cadinot - Yamaha Musique France" (2008) in Paris erhielt ich jeweils den 1. Preis einstimmig.

 

Kurz nach diesem letzten Wettbewerb, im Sommer 2008, fing er an, an einer fokalen Dystonie zu leiden. Seine Konzerttätigkeit sollte er ganz einstellen, denn er konnte in den ersten Zeiten nicht mal das spielen, was Anfänger in den ersten Monaten spielen... An einem ersten, sehr bescheidenen Konzert, durfte er im Dezember 2009 wieder teilnehmen. Echte Recitals gab es ab 2012 wieder, allerdings zuerst noch mit einem sehr beschränkten Repertoire. Erst ab 2016, dank verbissener Arbeit und einem unerschütterlichen Wille, konnte er auch virtuose Stücke und ein wirklich breites Repertoire wieder spielen, was eine normale Konzerttätigkeit wieder ermöglichte.

 

Er lebte von 2010 bis 2018 in Deutschland und unterrichte in Hannoversch Münden und Göttingen.

 

Seit 2018 zurück in dem Elsass, unterrichtet er an der Ecole de Musique du Sundgau in Altkirch und Hirsingue, und in Baden-Württemberg an der Musikschule Mittleres Wiesental.