HARTZER-THUET-QUERFLÖTENDUO

Biographien

Anne-Sophie HARTZER

 

Anne-Sophie kam durch ihre Eltern sehr früh in Berührung mit der klassischen Musik. Sie entschied sich im jungen Alter für die Querflöte, bekam mit sechs Jahren ihren ersten Unterricht mit Valérie Perrotin an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse (in Frankreich in dem Elsass). Sie studierte dann an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR), wo sie 2014 in der Klasse von  Michel Moraguès mit dem "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien" abschloss.

 

Im Jahr 2013 erhielt sie beim Flötenwettbewerb „Prodige Art“ in Paris den 1. Preis einstimmig.

 

In der Zeit ihres Studiums trat sie u. a. als Solistin in dem Konzert für Flöte und Harfe von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg, führte das Quartett KV 285 für Flöte und Streichquartett in der „Salle Pleyel“ in Paris auf.

 

Heute tritt sie regelmäßig in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auf (mit Klavier oder Orgel, im Querflötenduo... ). 

 

Sie studierte auch Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne, schloss im September 2017 ihr Magister-Studium mit ihrer Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert mit der höchsten Auszeichung ab.

  

Sie ist Diplom-Musiklehrerin, erhielt im Jahr 2016 nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung).

 

In den vergangenen Jahren unterrichtete sie an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris. Seit 2017 unterrichtet sie an der Kreismusikschule für die Landkreise Göttingen und Osterode in Hannoversch Münden.

 

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Vincent THUET

 

Vincent wurde 1978 in Frankreich in dem Elsass geboren und bekam mit neun Jahren an der Musik-schule eines kleinen Musikvereins in seiner Heimatstadt Mulhouse den ersten Querflötenunterricht. Ein paar Jahre später wurde er Schüler von Daniel Morlier, dann an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse, und studierte dann bei Georges Alirol in Evreux und mit Stéphane Réty wiederum in Mulhouse, danach am Konservatorium in Strasbourg, wo er im Jahr 2003 den 1. Preis einstimmig und mit Auszeichnung ("1er Prix de perfectionnement à l'unanimité avec les félicitations du jury") erhielt. Er schloss sein Studium 2004 an der Staatlichen Musikschule in Aulnay-sous-Bois in der Klasse von Patrick Gallois mit dem 1. Preis einstimmig ab.

 

Dazu hat er Fagott mit Jiri Stavicek in Basel und mit Pascal Gallois, in Paris, an der Staatlichen Musikschule in Gennevilliers (1. Preis in 2000) und der Hochschule für Musik in Zürich studiert.

 
Seit den letzten Jahren seines Studiums und bis 2008 spielte er u.a. regelmäßig mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Orchestre Symphonique de Mulhouse. Von 2000 bis 2009 unterrichtete er an mehreren Musikschulen in dem Elsass.

 

Bei den Flötenwettbewerben "UFAM" (2006) und "Allain Cadinot - Yamaha Musique France" (2008) in Paris erhielt er jeweils den 1. Preis einstimmig.

 

Im Sommer 2008, fing er an, an einer fokalen Dystonie zu leiden. Er wurde deswegen gezwungen, seine Konzerttätigkeit ganz zu unterbrechen. Im Dezember 2009 durfte er an einem ersten, sehr bescheidenen Konzert wieder teilnehmen. In den folgenden Jahren trat er wieder auf, allerdings nur mit einem sehr beschränkten Repertoire. 2012 fanden die ersten echten Konzerte wieder statt - wobei die Programme damals noch fast ausschließlich aus Barockmusik bestanden. Ab 2014 kamen wieder nach und nach technisch anspruchsvollere Werke hinzu. Ab 2016 konnte er endlich auch virtuose Stücke und ein wirklich breites Repertoire wieder spielen, was eine normale Konzerttätigkeit wieder ermöglichte.

 

Er lebt seit 2010 in Deutschland, unterrichtet seitdem in Hannoversch Münden und an der Musi-Kuss Musizierschule in Göttingen.