Das HARTZER-THUET-Querflötenduo

(Letzte Änderung am 19.04.2019)

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Anne-Sophie HARTZER und Vincent THUET

Unser Duo entstand wirklich ganz natürlich im Jahr 2016. Anne-Sophie und ich kannten uns damals schon seit vielen Jahren - ich wollte fast sagen: schon immer. Ich war Musikstudent und sie eine noch sehr junge Flötenschülerin, als wir uns kennengelernt haben. In den ersten Jahren begegneten wir uns nur in den Gängen des Conservatoire in Mulhouse und bei Konzerten. Später wurden wir Freunde, und bald die besten Freunde.

 

Als begeisterte Musiker spielten also natürlich oft und gerne zusammen. Zuerst nur zu unserem eigenen Vergnügen, aber wir kamen so ganz natürlich zur Idee, ein echtes Duo zu gründen und zusammen zu konzertieren. Unser erstes gemeinsames Konzert fand im Sommer 2012 in Hannoversch Münden statt. Es dauerte dann ein paar Jahre bis zum nächsten, da sie damals in Paris studierte und ich in Niedersachsen lebte. Das nächste Konzert, dieses Mal als gegründetes Duo, fand in der selben schönen Bonaforther Kapelle am 4. September 2016 statt. Die warmherzige Reaktion des Publikums - begeistert und offensichtlich berührt - ermutigte uns, weiterzumachen und zu versuchen, das schöne Abenteuer der gemeinsamen Konzerttätigkeit zu entwickeln.

 

Wir haben Vieles gemeinsam, teilen künstlerische, kulturelle und humanistische Werte wie auch eine feine Sensibilität und den Wunsch, die Musik mit unseren Mitmenschen zu teilen, sind allerdings menschlich wie auch musikalisch und flötistisch gesehen sehr unterschiedlich. Aber unsere Klänge harmonieren und wir verstehen uns so gut, dass die Stil- und Temperaments-unterschiede zur Bereicherung werden!

Biographie von Anne-Sophie Hartzer

Anne-Sophie kam durch ihre Eltern sehr früh in Berührung mit der klassischen Musik und entschied sich im jungen Alter für die Querflöte. Sie bekam mit sechs Jahren ihren ersten Unterricht mit Valérie Perrotin an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse, in Frankreich im Elsass. Sie studierte dann an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR), wo sie 2014 in der Klasse von Michel Moraguès mit dem "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien" abschloss.

 

2013 erhielt sie beim Flötenwettbewerb „Prodige Art“ in Paris den 1. Preis einstimmig.

 

In der Zeit ihres Studiums spielte sie das Konzert für Flöte und Harfe von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg und führte u. a. das Quartett KV 285 in der Salle Pleyel in Paris auf.

 

Sie ist Diplom-Musiklehrerin, erhielt im Jahr 2016 nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung).

 

Dazu schloss sie im September 2017 ein Masterstudium in Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne ab. Sie erhielt die höchste Auszeichnung für ihre Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert: "Pratiques interprétatives et vocalité au début du XIXe siècle: la transcription à la flûte traversière d'un modèle vocal hérité du bel canto".

 

In den vergangenen Jahren unterrichtete sie an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris, dann an der Musikschule für den Landkreis Göttingen in Göttingen und Hannoversch Münden.

 

Sie tritt regelmäßig in Kammermusik auf - mit Klavier, Orgel, im Querflötenduo u.a. .