Das HARTZER-THUET-Querflötenduo

(Letzte Änderung am 3.12.2019)

Anne-Sophie HARTZER und Vincent THUET

Wirklich entstand unser Duo ganz natürlich im Jahr 2016. Anne-Sophie und ich kannten uns damals schon seit vielen Jahren - ich wollte fast sagen: schon immer. Sie war eine noch sehr junge Flötenschülerin und ich Musikstudent, als wir uns kennengelernt haben. In den ersten Jahren begegneten wir uns nur in den Gängen des Conservatoire in Mulhouse und bei Konzerten. Später wurden wir Freunde, und bald die besten Freunde.

 

Wir waren beide immer begeisterte Musiker und musizierten gerne zusammen, spielten zuerst nur zu unserem eigenen Vergnügen, kamen aber ganz natürlich zur Idee, ein echtes Duo zu gründen und auch zusammen zu konzertieren. Unser erstes gemeinsames Konzert fand im Sommer 2012 in Hannoversch Münden statt. Ein paar Jahre vergingen bis zum nächsten, da wir beide schon sehr beschäftigt waren und weit voneinander lebten. Das nächste Konzert, nun als gegründetes, festes Duo, fand in der selben schönen Bonaforther Kapelle am 4. September 2016 statt. Die Leute waren offensichtlich begeistert und berührt, und ihre warmherzige Reaktion ermutigte uns zu versuchen, unsere gemeinsame Konzerttätigkeit zu entwickeln.

 

Wir haben Vieles gemeinsam, teilen künstlerische, kulturelle und humanistische Werte, eine feine Sensibilität und den Wunsch, die Musik mit unseren Mitmenschen zu teilen, sind allerdings menschlich wie auch musikalisch und flötistisch gesehen sehr unterschiedlich. Aber unsere Klänge harmonieren und wir verstehen uns so gut, dass die Stil- und Temperaments-unterschiede zur Bereicherung werden!

Biographie von Anne-Sophie Hartzer

Anne-Sophie kam durch ihre Eltern sehr früh in Berührung mit der klassischen Musik und entschied sich im jungen Alter für die Querflöte. Sie bekam mit sechs Jahren ihren ersten Unterricht mit Valérie Perrotin an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse, in Frankreich im Elsass.

 

Sie studierte dann an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR), wo sie 2014 in der Klasse von Michel Moraguès mit dem "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien" abschloss.

 

2013 erhielt sie beim Flötenwettbewerb „Prodige Art / Le Parnasse“ in Paris den 1. Preis einstimmig.

 

In der Zeit ihres Studiums führte sie, unter anderen Werken, das Konzert für Flöte und Harfe von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg und das Quartett KV 285 in der Salle Pleyel in Paris auf. In dieser Zeit und danach tritt sie regelmäßig in Kammermusik auf - u.a. mit Klavier, Orgel, im Bläserquintett... und natürlich im Querflötenduo.

 

Sie ist Diplom-Musiklehrerin, erhielt im Jahr 2016 nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung).

 

Dazu schloss sie im September 2017 ein Masterstudium in Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne ab. Sie erhielt die höchste Auszeichnung für ihre Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert: "Pratiques interprétatives et vocalité au début du XIXe siècle: la transcription à la flûte traversière d'un modèle vocal hérité du bel canto".

 

In den vergangenen Jahren unterrichtete sie an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris, dann an der Musikschule für den Landkreis Göttingen in Göttingen und Hannoversch Münden.